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Das Konzept

DORV ist ein Zukunftsmodell zur Sicherung der Grundversorgung auch in kleineren Gemeinden oder Stadtteilen

Was passiert eigentlich, wenn der letzte Nahversorger im Dorf schließt ?

Sie kennen sicherlich auch das Problem, vielleicht sogar aus ihrem eigenen Ort: Der kleine Laden, in dem Sie schon als Kind ihr erstes Bonbon gekauft und später Einkäufe getätigt haben, hat ein Schild an der Tür: "Wir schließen nach langjähriger Tätigkeit unser Geschäft zum ... ". Damit geht ein unverzichtbares Stück Lebensqualität verloren, der Gemeinde fehlt ein wichtiger Standortfaktor.

"Strukturen brechen gemeinsam": Schließt der Nahversorger, fehlt der Frequenzbringer vor Ort - mit negativen Auswirkungen für die anderen Geschäfte und Einrichtungen.

Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, muß die Nahversorgung unter den heutigen Bedingungen von Markt und Wettbewerb erhalten werden. Dies funktioniert aber nur dann,wenn man andere Wege geht und organisatorisch neue Ansätze findet.

Und genau hier setzt das DORV - Modell an. Es sieht den Aufbau eines Zentrums mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs vor, die mit Dienstleistungen, sozial-medizinischer Versorgung, kommunikativen und kulturellen Angeboten gekoppelt und ortsnah angeboten werden.


DORV - Das 5-Säulenmodell

Abhängig vom örtlichen Bedarfwird entschieden, welche der 5 Säulen im DORV - Zentrum verwirklicht werden:

Säule 1 - Grundversorgung

Verkauf von Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs

Säule 2 - Dienstleistungen

Verkauf oder Bereitstellung von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Dienstleistungen in einem besucher- und beratungsfreundlichen Bereich

Säule 3 - Soziales Leistungsangebot und medizinische Versorgung

Bereitstellung, Vermittlung und Koordinierung sozialer Dienstleistungen und medizinischer Versorgung

Säule 4 - Kommunikation

DORV als Zentrum der Kommunikation und der Vernetzung im Ort

Säule 5 - Kultur

DORV als Veranstaltungsort für kulturelle Aktivitäten


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Im Überblick: Die DORV-Grundsätze

Bündelung

Wo früher ein Bäcker, ein Metzger, eine Sparkasse, eine Post oder ein Lebensmittelgeschäft mit jeweils eigenen Räumen, eigenem Personal, teils sogar in Konkurrenz zueinander gestanden haben, wird nun all dies kombiniert im "Tante Emma Laden mit High-Tech-Charakter".

 

Konzentration

Durch eine gezielte Auswahl eines Grundangebotes, ergänzt durch Dienstleistungen, entsteht die wirtschaftliche Grundlage.

 

Regionale Ausrichtung

Die Einbindung vorhandener Betriebe aus der regionalen Nachbarschaft (z.B. Landwirte, Bäcker, Metzger ... ) führt zur Erhaltung und Stärkung ländlicher Strukturen.

 

Qualität

Als Mitbewerber neben den "Großen"in der nahegelegenen Stadt oder dem benachbarten Gewerbegebiet entsteht durch Service, Nähe, Frische, persönlichen Kontakt, Flexibilität u. v. m. der besondere Schwerpunkt.

 

Moderne Medien

Durch die Möglichkeiten des Internets und den geschickten Einsatz der Computertechniken werden viele Wege in die benachbarten Zentren überflüssig.

 


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Analyse, Planung, Umsetzung

Schritt für Schritt zum DORV-Zentrum

In enger Kooperation mit den Praxisexperten von der DORV-GmbH begleiten wir Sie auf ihrem Weg zu Ihrem DORV-Zentrum in Ihrer Gemeinde. Dies geschieht in modularen Schritten, bei denen die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an mit einbezogen werden - denn sie entscheiden letztlich über Erfolg und Misserfolg.

Basisanalyse

Ausgangspunkt ist die Basisanalyse, die zeigt, ob sich ein DORV-Zentrum am angedachten Standort überhaupt rechnet.

Planungphase

Auf Grundlage einer Haushaltsbefragung wird in der Planungsphase das kundenorientierte Angebots- und Dienstleistungsspektrum geprüft. Unter Einbindung örtlicher und regionaler Partner wird die Betreiberstruktur festgelegt und die Machbarkeit berechnet - hier entscheidet sich, ob das Ganze als bürgerschaftliches, als kaufmännisches oder als integratives Modell realisiert werden kann.

Umsetzungsphase

Nach Klärung der Fördermöglichkeiten und Finanzierung wird am geplanten Standort das DORV-Zentrum gebaut bzw. umgebaut, die Ladeneinrichtung geplant und eingebaut, das Sortiment festgelegt und entsprechend dem Personalkonzept die passenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht.


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Infos und Kontakt

Wenn in Ihrer Gemeinde die Nahversorgung bedroht oder schon weggebrochen ist ...

Wenn es in Ihrer Gemeinde aktive Kaufleute, Bäcker, Metzger oder Landwirte gibt, die sich durch eine Erweiterung zu einem DORV-Zentrum neue Einnahmequellen erschließen und damit ihre Existenz für die Zukunft sichern wollen ...

Wenn Sie wissen möchten, ob sich ein DORV-Zentrum in Ihrer Gemeinde rechnen würde ...

... dann nehmen Sie bitte einfach Kontakt mit uns auf:

SPES-Zukunftsmodelle e. V.
Okenstr. 15
79108 Freiburg
Ingrid Engelhart
Tel. 0761 5144-244
info(at)spes.de