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DORV-Zentrum auf der Zielgeraden

Bei der Bürgerversammlung in Eisental blieb kein Platz frei / Eröffnung am 16. November

Bericht von: Acher- und Bühler Bote; vom 10.09.2013

Vor der Fertigstellung: Am 16. November wird das DORV-Zentrum in Eisental eröffnet. Foto: Mürb

Bühl-Eisental (bm).
Bis auf den letzten Platz besetzt war am Donnerstagabend das Eisentaler Pfarrzentrum anlässlich der letzten Bürgerversammlung vor dem Start des DORV-Zentrums. Das DORV-Team hatte die Einwohner zu dieser Versammlung eingeladen, um sie über den Stand der Dinge allgemein, im Besonderen aber über Einzelheiten zum künftigen Dorfladen zu informieren. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Jürgen Lauten, verstand es an diesem Abend bestens, die Spannung bis zuletzt hochzuhalten um dann zu verkünden, dass ab Samstag, den 16. November in Eisental wieder eingekauft werden kann.

„Wir sind auf der Zielgeraden", so dann auch Ortsvorsteher Georg Feuerer in seinen Grußworten. Viel Dank und Anerkennung ging an das DORV-Team, für das bisher bei diesem Projekt gezeigte ehrenamtliche Engagement. Obwohl dem künftigen Dorfladen sicherlich das besondere Interesse der Bevölkerung gelte, so seien auch die weiterhin vorgesehenen sozialen Angebote, für die das Zentrum eine Anlauf- und Beratungsstelle sein soll, von großer Bedeutung. Ein Stützpunkt für alle sozialen Belange soll entstehen, so Feuerer in seinen weiteren Ausführungen.

Vertreter von fünf der sechs vorgesehenen Sozialpartner waren dann auch anwesend, um ihre Angebote vorzustellen. Zur Eröffnung ein Projekt der SPES-Akademie unter dem Slogan „Zeitbank 55+. Dabei handelt es sich nach den Ausführungen der Vertreterin dieses Zukunftsmodells um eine Initiative zur Erhaltung der Lebensqualität und zur Förderung der Nachbarschaftshilfe. Die Sozialstation St. Elisabeth Bühl stellte ihre verschiedenen Betreuungsangebote für hilfsbedürftige Menschen sowie die Möglichkeiten beim Bezug von Essen auf Rädern vor. Vertreter des DRK nannten unter anderem den Hausnotruf sowie ihre Vorstellungen zur Einrichtung eines Fahrdienstes zum DORV-Zentrum. Der Betreuungsverein der Lebenshilfe informierte über die Betreuung von Menschen mit seelischen oder körperlichen Krankheiten und ein Vertreter des Kreisseniorenrates erwähnte die Angebote des Seniorenbüros in Bühl und machte auf die Tätigkeit des Rates als mobile Wohnungsberater aufmerksam.

Jürgen Lautens Wunsch für das Sozialkonzept war, dass es die Bürger annehmen und dass sich Ehrenamtliche bereit finden, hier mitzuwirken. Als vorgesehene Dienstleistungsangebote im Zentrum nannte er danach einen Apothekendienst, einen Arzt-Stützpunkt sowie die Präsenz der Sparkasse und der Post. Zwölf Partner, so Martina Meier in ihren Ausführungen, werden den Dorfladen mit ihren regionalen Erzeugnissen beleben. Und gleich waren auch wieder Ehrenamtliche bei der Einrichtung des Ladens gefragt. Da noch 20 000 Euro zum Kapitalbedarf von 80 000 Euro fehlen war ihr Wunsch, weitere Dorv-Anteile zu zeichnen. Die Öffnungszeiten des Dorfladens werden von Montag bis Samstag von 6.30 bis 13 Uhr und Montag, Mittwoch und Freitag von 16 bis 19 Uhr sein. Auch sonntags wird man von 8 bis 13 Uhr einkaufen können. Mit dem bereits ernannten Geschäftsführer Martin Müller, einem Praktikanten der Lebenshilfe, einer Teilzeitkraft sowie rund vier Aushilfskräften soll das Geschäft betrieben werden. Für die Mitteilung, dass der Laden definitiv am Samstag, den 16. November geöffnet wird, gab es dann abschließend großen Beifall.


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Bis auf den letzten Platz besetzt war das Eisentäler Pfarrzentrum...

DORV-Zentrum auf der Zielgeraden
Eröffnung des Dorfladens in Eisental am 16.November / Soziale Partner stellen sich vor


Bericht von: Badisches Tagblatt (Ausg. Bühl) vom 14.09.2013

Bis auf den letzten Platz besetzt war das Eisentäler Pfarrzentrum bei dr Vorstellung des DORV-Zentrums Foto: Mürb

Bühl (bm) -
Bis auf den letzten Platz besetzt war das Eisentäler Pfarrzentrum anlässlich der letzten Bürgerversammlung vor dem Start des DORV-Zentrums. Das DORV-Team hatte die Einwohner eingeladen, um sie über den Stand der Dinge und die Einzelheiten zum künftigen Dorfladen zu informieren. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Jürgen Lauten, verstand es bestens, die Spannung bis zuletzt hoch zu halten, um dann zu verkünden, dass ab 16. November in Eisental wieder eingekauft werden kann.

"Wir sind auf der Zielgeraden", erklärte Ortsvorsteher Georg Feuerer. der dem Team Dank und Anerkennung für das bei diesem Projekt gezeigte ehrenamtliche Engagement aussprach. Obwohl dem Dorfladen sicherlich das besondere Interesse der Bevölkerung gelte, so seien auch die vorgesehenen sozialen Angebote, für die das Zentrum eine Anlauf- und Beratungsstelle sein soll, von großer Bedeutung. Ein Stützpunkt für alle sozialen Belange soll entstellen, so Feuerer.

Vertreter von fünf der sechs vorgesehenen Sozialpartner waren am Donnerstagabend im Pfarrzentrum anwesend, um ihre Angebote vorzustellen. Bei dem Projekt der SPES-Akademie unter dem Slogan ..Zeitbank 55+" handelt es sich nach den Ausführungen der Vertreterin dieses Zukunftsmodells um eine Initiative zur Erhaltung der Lebensqualität und zur Förderung der Nachbarschaftshilfe. Die Sozialstation St. Elisabeth Bühl stellte ihre verschiedenen Betreuungsangebote für hilfsbedürftige Menschen sowie die Möglichkeiten beim Bezug von Essen auf Kadern vor. Vertreter des DRK nannten unter anderem den Hausnotruf sowie ihre Vorstellungen zur Einrichtung eines Fahrdienstes zum DORV-Zentrum. Der Betreuungsverein der Lebenshilfe informierte über die Betreuung von Menschen mit seelischen oder körperlichen Krankheiten und ein Vertreter des Kreisseniorenrats erwähnte die Angebote des Seniorenbüros in Bühl und machte auf die Tätigkeit des Rates als mobile Wohnungsberater aufmerksam.

Jürgen Lautens Wunsch für das Sozialkonzept war. dass es die Bürger annehmen und sich Ehrenamtliche bereitfinden, mitzuwirken. Als vorgesehene Dienstleistungsangebote im Zentrum nannte er einen Apothekendienst, einen Arzt-Stützpunkt sowie die Präsenz der Sparkasse und der Post. Zwölf Partner, erläuterte Martina Meier, werden den Dorfladen mit ihren regionalen Erzeugnissen beleben. Ehrenamtliche sind auch bei der Einrichtung des Ladens gefragt. Da noch 20.000 Euro zum Kapitalbedarf von 80.000 Euro fehlen, rief sie dazu auf, weitere DORV-Anteile zu zeichnen.

Der Dorfladen wird montags bis freitags von 6.30 bis 13 Uhr und montags, mittwochs, und freitags von 16 bis 14 Uhr geöffnet sein. Auch sonntags wird man von 8 bis 11 Uhr einkaufen können. Mit dem bereits ernannten Geschäftsführer Martin Müller, einem Praktikanten der Lebenshilfe, einer Teilzeitkraft sowie drei bis vier Aushilfskräften soll das Geschält betrieben werden. Für die Mitteilung, dass der leiden definitiv am Samstag, 16. November, eröffnet wird, gab es abschließend großen Beifall.