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Spitzenwerte für das Personal

Bürgerversammlung zieht eine hervorragende Bilanz für das DORV-Zentrum

Ein Bericht des Acher- und Bühler Bote vom 24.04.2014

Bühl-Eisental (bm).
Dass sich die Eisentäler mit ihrem  DORV -Zentrum identifizieren, zeigte sich am hervorragenden Besuch einer Bürgerversammlung, bei der im Rahmen der Weiterentwicklung des neuen Dorfmittelpunktes verschiedene geplante Sozialeinrichtungen vorgestellt wurden.


Als sehr erfreulich bewertete Ortsvorsteher Georg Feuerer eingangs die Entwicklung des Dorfladens, auch dank des großen Engagements des  DORV Teams. Jetzt beginne die Phase der Stabilisierung und Weiterentwicklung, vorrangig im sozialen Bereich.

Fünf Säulen sollen nach den Ausführungen von Projektleiter Jürgen Lauten künftig das  DORV -Zentrum tragen.

Neben der Lebensmittelversorgung seien das Dienstleistungen, von der Reinigungsannahme bis zum Postdienst und Bankservice, Angebote aus dem sozialen und medizinischen Bereich, wie Abholdienste, Nachbarschaftshilfen, der Apothekendienst sowie die medizinische Grundversorgung, dann Kulturangebote und verschiedene Möglichkeiten der Kommunikation.

Unter dem Slogan Miteinander/Füreinander erläuterte Ingrid Engelhart von SPES das Nachbarschaftsmodell „Zeitbank plus" (siehe auch Artikel Acher- und Bühler Bote vom 24.04.2014 auf Seite 23).

Martin Mörmann von der Sozialstation St. Elisabeth Bühl machte im weiteren Verlauf auf die verschiedenen Angebote, wie Essen auf Rädern, einen einmal in der Woche angebotenen gemeinsamen Mittagstisch im  DORV -Zentrum und auf das bereits im Monat März eröffnete Demenz-Cafe, an einem Nachmittag in der Woche im Pfarrsaal, aufmerksam.


Theo Höll vom DRK-Ortsverein lud die älteren Mitbürger zu den Einkaufsfahrten zum  DORV -Laden ein und erwähnte zusätzlich Sinn und Zweck des zwischenzeitlich eingetroffenen Defibrillators. Hier bot er Schulungen für alle interessierten Bürger an. Denn, so Höll, manchmal entscheiden Sekunden und ein Defibrillator kann die Rettung sein.

Ein weiteres Thema bei der Bürgerversammlung war der bereits bestehende Apothekenservice mit der Meister-Erwin-Apotheke in Steinbach.
Hier werde eine Erweiterung der freiverkäuflichen Arzneimittel erfolgen. Beratungsleistungen per Webcam vom Büro des Zentrums direkt zum Apotheker seien künftig möglich. Ein besonderer Briefkasten ermögliche die Einlösung der Rezepte und die Lieferung der Bestellung.

Martina Meier berichtete abschließend über eine bei den Kunden des  DORV-Ladens durchgeführte Fragebogenaktion. 40 Prozent der ausgegebenen Bögen kamen zurück, und mit der Note 4, die Note 5 war ausnahmsweise die Bestnote, lag man auf hohem Niveau. Mit der Note 4,9 bei der Freundlichkeit des Personals an der Spitze.

Zuversichtlich zeigte sich Ortsvorsteher Georg Feuerer mit Blick auf die finanzielle Situation des  DORV-Ladens. Obwohl noch keine verwertbaren Zahlen vorlägen, sei man überzeugt, dass sich das Geschäft trage. Er warb darum, auch weiterhin  DORV-Anteile zu erwerben.